Das Ende vom Ende
Letzte Worte und Heimreise
vom Ende der Welt
Jakobsweg:  
" Ende der Welt: Cap Finisterre"

 

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Pilger-Sandalen im Sand

Ende:

... noch ein paar faule Tage und viele Abschiedstränen
in Finisterre, dann mit den Bus nach Santiago und
zurück nach Hause.

..... +++ gerne wieder +++

   
Nepal - Annapurna-Trecking

... ich bin oft gefragt worden

WARUM ??? Hier für Sie meine Antwort:

a) menschlich

b) sportlich
c) spirituell

Vor einigen Jahren war ich auf einer Trecking-Tour um den Annapurna in Nepal. Das hat mir viel Spaß gemacht, mit Menschen aus der ganzen Welt mit dem selben Ziel unterwegs zu sein. Die Menschen sind offen und man hat viele Gemeinsamkeiten.

Seit langem habe ich auch von einer Fußreise durch Europa geträumt, was aber schwer zu organisieren ist und auch noch unbezahlbar, will man nicht wie ein "Tramp" unterwegs sein. Mit den Infos zum Camino war mir klar: "das ist es".
Und schließlich bin ich schon seit langem auf der spirituellen Suche .... und auch hier "auf dem Weg zum Sternenfeld" habe ich wieder ein Stückchen meines Wegs gefunden.
 
       
       
Weggabelung ... noch nachzutragen:
Es gibt auch noch den Ort Muxia, den man vor oder nach Finisterre ansteuern kann. Viele sind diese allerletzten 28 km noch gelaufen.
Dort ist noch eine Kirche mit lokalem Heiligtum zu sehen und auch
noch eine Pilgerherberge.
Ich wäre gerne auch diesen Weg noch gelaufen, man bekommt ja nicht genug .... aber mein Bein war nach der letzten Etappe wieder geschwollen.
 
.... nochmal letzte Bilder von Finisterre
Atlantik in Sicht


Atlantik zum ersten
Mal in Sicht

Playa de mar de fora
Playa de mar de fora

Atlantikstrand ....,
wild und einsam, da saukaltes Wasser
... noch wichtig: vor der Küste gab es im November 2002 das große Tankerunglück, bei dem der Tanker Prestige auseinandergebrochen und die ganze Küste mit Schweröl verpestet hat. An den Badestränden ist davon nichts mehr zu erkennen, das Ökosystem und die Fischer werden aber sicher noch jahrzehntelang darunter zu leiden haben. NUNCA MAS - Niemals wieder .... ist hier oft zu lesen. ...
       




Meeresrauschen

Playa de Langosteir
:
Playa de Langosteira

Langer, geschützter Sandstrand mit (relativ) warmen Wasser.
Dahinter ist Finisterre
 
Pilgerfreunde

... und die Moral von der Geschicht ....
wichtiger als
Orte, sind die Menschen, die man dort trifft.

Abschied
3 Tage Abschied
Jeden Tag mußte ich Freunde verabschieden und dem abfahrenden Bus nachwinken, ... bis ich
am Ende selbst drin
gesessen habe.
       
       
... und die Heimreise mit dem Europabus von Santiago nach München ...
Busbahnhof Santiago

Busbahnhof
von Santiago

Der Bus ist anfangs
fest in Pilgerhand
.

Europabus
Umsteigen ...
die Pilger werden auf verschiedene Busse verteilt. Insgesamt 30 Stunden wird die Fahrt nach München dauern.
       
Wolkenstimmung Im Bus nach München sind wir nur noch 3 Pilger. Ein Österreicher und Günther, den ich am ersten Tag in München am Busbahnhof kennen gelernt habe. Wir hatten nichts ausgemacht.
Sonnenuntergang Die letzte Nacht verbringe ich im Bus. Nach 44 Tagen bin ich wieder glücklich
daheim und wundere mich noch Tage lang, dass ich morgens in
meinem
Bett aufwache.
 
Die gelben Pfeile werde ich sehr vermissen. .... Jetzt muß ich mir meinen Weg wieder selbst suchen .....
 

   
Am Ziele deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
       
Nachtrag 2008:
Der Camino-Virus hat mich wohl gänzlich infiziert und ich bin auch dieses Jahr schon wieder losgezogen, den Jakobsweg von Sevila nach Santiago zu pilgern. Dieses Jahr hatte ich aber leider nicht so viel Glück und bin nur bis kurz vor Salamanca gekommen, dann mußte ich wegen Sehnen-Problemen aufgeben.
Nachtrag 2009:
Wenn es zu Fuß nicht geht, dann halt mit dem Fahrrad. Im Juni/Juli 2009 habe ich also einfach den Camino mit dem Fahrrad gemacht. Von daheim gestartet über die Schweiz nach Frankreich und entlang des Camino Norte habe ich es dieses Jahr wieder bis Santiago geschafft. - ultreia - nach dem Camino ist vor dem Camino
 
Nachtrag 2010:
Nun konnte ich endlich den Camino von 2008 zu Ende gehen. Von Anfang Juli bis Anfang August bin ich die verbleibende Strecke von Salamanca nach Santiago nun ohne Probleme gepilgert. Schön wars.
 
Nachtrag 2013:
Das Camino-Fieber brennt immer noch in mir und diesmal bin ich auf dem Caminho Portogues gepilgert. In 11 Tagen bin ich von Porto nach Santiago gewandert und bin auch wieder nach Fisterre. Schön war es wieder und ich danke meinen neuen Pilgerfreunden, die einen Camino erst wirklich wertvoll machen.